Kunst / Kultur / Musik

Schaulaufen der Eitelkeiten
Rundgang in der Kunstakademie Münster 2015

Münster. Beim Eintreten: Kunst, die nach Waffeln mit Puderzucker riecht, wobei ja Puderzucker wenig Geruch an sich hat…ich vermisse den Geruch nach Ölfarben, aber Videoinstallationen sind ja auch geruchs-, aber nicht geschmacksneutral… ein Rundgang „zum Schauen, Staunen, Empören und vor allem denken“ heißt es in der Ankündigung…man vergaß dabei das Lachen…tatsächlich, Manches ist auch zum Lachen, hängt oder klebt aber eher zwischen den Werken…

Kunst / Kultur / Musik

Im Kleinen das Große erkennen
Über die Künstlerin Brigitte Lange-Helms

Telgte. Der Schreibtisch sieht nach Arbeit aus, überall Accessoires, Erinnerungsstücke, die kleine runde Uhr tickt, grimmig glotzt ein Plastikleguan in den Raum, lediglich das Töpfchen für die Pinsel müsste mit Wasser gefüllt werden und man meint, jeden Moment könnte Brigitte Lange-Helms mit ihrem Rollstuhl, auf den sie seit 45 Jahren angewiesen war, um die Ecke biegen, um ihre Arbeit an einem ihrer filigranen Werke aufzunehmen. Alles an ihrem Arbeitsbereich ist so eingerichtet, dass sie es im Sitzen erreichen kann. Konnte!

Kunst / Kultur / Musik

Licht ist Leben
Das Museum Frieder Burda in Baden-Baden

Baden-Baden. Mit dieser Stadt assoziiert man sehr unterschiedliche Facetten: Kurstadt für Gebrechliche, Schmuckkästchen für Ästheten und Nobelort für die dort hausenden Menschen mit zumeist nur äußerem Reichtum. Das städtebauliche Kleinod schmiegt sich dermaßen an die Berge des Schwarzwalds, dass man beinah schon von einer unverschämt glücklichen Lage sprechen muss. André Heller nannte Baden-Baden eine „elegante, von prachtvollen Bäumen geadelte Stadt“. Diese Baumpracht wird vor allem auf der Lichtentaler Allee deutlich, die nicht ohne Grund zu den schönsten ihrer Art zählt. Es wundert da nicht weiter, dass

Literatur / Theater/Lyrik

50 Jahre Wagenbach
"Der unabhängige Verlag für wilde Leser"

Telgte. Von dem verstorbenen Verleger Kurt Wolff stammt der sympathische Satz »Man verlegt entweder Bücher, von denen man meint, die Leute sollen sie lesen, oder Bücher, von denen man meint, die Leute wollen sie lesen. Verleger der zweiten Kategorie, das heißt Verleger, die dem Publikumsgeschmack dienerisch nachlaufen, zählen für uns nicht – nicht wahr?«

Mit dem „uns“ war der Wagenbach-Verlag mit Sitz in Berlin gemeint und obschon es schon Jahrzehnte her ist, dass dieser Kommentar gefallen ist, hat er an Aktualität nicht verloren.

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