Tiere leiden für den Karneval
Kostüme mit Echtfedern bedeuten große Tierqualen

Notting Hill Karneval in London (Foto: Birgit Hartmeyer)

Karneval in Brasilien, der Karibik und im Londoner Stadtteil Notting Hill: Die farbenprächtigen Kostüme mit echten Straußen-, Fasanen- und Gänsefedern sind wunderschön anzusehen – bedeuten aber außerordentliche Qualen für die Tiere, denen die Federn bei lebendigem Leibe – ohne Betäubung – ausgerissen werden. Tierschützer fordern synthetische Federn, um das Leid der Tiere zu beenden. Weiterlesen

Lebenslänglich hinter Gittern
Vom Leiden der Zootiere

Paviane (Mandrill) im Allwetterzoo Münster (Foto B. Hartmeyer)

Vor einer Woche wurde der Orang Utan Nieas (26) bei einem Ausbruchversuch aus dem Duisburger Zoo erschossen, ein weiterer geflohener Orang Utan kam mit dem Leben davon: Er wurde betäubt und dann wieder in sein Gehege zurückgebracht. Doch was erwartet den 12-jährigen Menschenaffen dort? 30, 40 Jahre weitere Gefangenschaft auf einem begrenzten Areal, das nicht im Entferntesten an die 200 bis 1000 Hektar Revier heranreicht, in dem freie männliche Orang Utans leben. Sind Zoos heutzutage überhaupt noch ethisch vertretbar? Weiterlesen