ESC 2018: ALLE VON BORD!
Nachlese zum höchsten schwulen Feiertag

ESC 2018 Portugal - (Quelle: de.wikipedia.org - Von M&M Production - eurovision-spain, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=68513212)

Vor knapp einer Woche fand der 63. Eurovision Song Contest in Lissabon statt. Traditionell wird dieser höchste schwule Feiertag des Jahres mit einem klassischen Spargelessen im Kreise der „Familie“ begangen. Da wird gemeinsam geschält, gekocht, gefachsimpelt und Wetten abgeschlossen, allen Buchmachern zum Trotz. Jeder hat seinen eigenen Geschmack. Nach dem so wundervollen Siegertitel 2017 des Außenseiters und von den Buchmachern nicht gesetzten Salvador Sobral für Portugal schien die europäische Musikwelt wieder in Ordnung, nach so desaströsen Jahren, besonders für deutsche Teilnehmer. Bis heute. Gezeitenwende im ESC? Weiterlesen

Unterwegs im Alentejo
Auf den Spuren von José Saramago

Das mittelalterliche Städtchen Évoramonte, umgeben von Korkeichen und Olivenbäumen (Foto: Birgit Hartmeyer)

Wer nach Portugal reist, fährt an die Algarve oder nach Lissabon. Vielleicht auch in die zweitgrößte Stadt Porto. Wer aber kennt schon den Alentejo? Auf den Spuren des portugiesischen Schriftstellers José Saramago begibt sich die Autorin in die weiten Ebenen der größten Provinz Portugals mit ihren Olivenhainen, Korkeichen und weißen mittelalterlichen Städten, die weithin sichtbar auf einsamen Hügeln thronen. Weiterlesen

Lissabon: Stadt des Lichts
Reise-Erlebnisse damals und heute

Eines der berühmten Wahrzeichen Lissabons: Der "Torre de Belém" (übersetzt: Turm von Bethlehem), erbaut von König Manuel I zum Schutz der Hafeneinfahrt (Foto: Birgit Hartmeyer)

„Quem não viu Lisboa, não viu coisa boa“ (= „Wer Lissabon nicht sah, hat noch nichts Schönes gesehen“). Mit diesem stolzen Zitat der Einwohner Lissabons beginnt der Abschnitt über Portugals Hauptstadt in meinem alten Reiseführer aus dem Jahre 1982. Damals wie heute wird die Schönheit der am Tejo gelegenen und wie Rom und Konstantinopel auf sieben Hügeln erbauten Stadt gerühmt. Seltsamerweise aber war ich bei meinem ersten Besuch im Jahre 1984 von der Stadt enttäuscht. Über 30 Jahre lang habe ich mich gefragt, wieso das so war. Lag es an mir? Hatten alle anderen eine rosarote Brille auf der Nase? Im März 2016 bin ich wieder in die Hauptstadt Lusitaniens gereist und war neugierig darauf, wie ich die Stadt dieses Mal erleben würde. Weiterlesen