Toscana
Weniger ist manchmal mehr

Peschiera (Foto A. Illhardt)

Peschiera (Foto A. Illhardt)

Gardasee (Sirmione) – Florenz – Barberino val d‘Elsa – Siena – San Gimignano – Lucca – Lerici

Im Jahr 1992 war ich das erste Mal mit meiner Familie (plus damaligem Mann) in Italien. Ich hatte in einer Illustrierten ein Bild vom Gardasee gesehen und war sofort gefangen von der Vorstellung einmal dorthin zu fahren. Unsere Kinder waren damals noch klein, wir wollten nach Italien, aber die Fahrt sollte den Kindern zuliebe nicht so anstrengend sein. Jahre danach, aber trotzdem noch mit Kindern, diesmal in dem schwierigen Alter Pubertät, fuhren wir in die Toscana etwas weiter südlich von Livorno. Beide Male war der Urlaub kinderbestimmt, und sehr intensiv habe ich die Landschaft und die bezaubernden Städte nicht aufnehmen können.

 

Cali (Foto A. Illhardt)

Cali (Foto A. Illhardt)

In unserer Urlaubsvorplanung 2007 (mit jetzigem Mann) war die Kunst und Kultur sehr wichtig, zudem sehnten wir uns nach Sonne und Wärme. Wie jedes Jahr wollten wir mit unserem kleinen Wohnmobil unsere Urlaubszeit verbringen und so war die Anreise in ihrem Ausmaß bereits in der Planung auf zwei Tage begrenzt. Uns war nach Museen, Palästen, Parks, Kirchen, schmalen Gassen, gutem Essen und ganz viel Romantik. Das Ergebnis unserer diesjährigen Planung: die Toscana! Die Sonne, der Chianti, Florenz, blauer Himmel, sanfte Hügel und das Gefühl von “La Dolce Vita” erwarteten uns

 

Der Hinweg:

Wie in den letzten Jahren auch, starteten wir in Kassel. Von dort auf die A 7 nach Würzburg, dann die Autobahn Richtung München und Salzburg und in Innsbruck war unser erster Zwischenstop auf den Weg in die Toscana. Der Campingplatz war klein, eher für die Urlaubszwischenstation Richtung Süden gedacht. Aber egal, wir hatten einen herrlichen Blick auf die gegenüberliegenden Berge, sie leuchteten in der untergehenden Sonne und am nächsten Tag erwartete uns der Gardasee mit seiner wunderschönen Landschaft!

 

Gardasee

Viele wunderbar schöne Orte gibt es am Gardasee. In Erinnerung sind mir vor allem Sirmione, Limone, Peschiera und Bardolino geblieben. Ja richtig: Bardolino! Denn hier in der Umgebung des Sees wird der Bardolino angebaut, den ich hier richtig zu schätzen gelernt hatte. Für zwei Flaschen erstklassigen Bardolino-Weines hatten meine Eltern damals ihr Zelt samt Ausstattung verkauft.

Der Norden des Sees ist eher ein Paradies für die Surfer, immer weht hier leicht der Ora oder der Vento. Kommt man vom Norden und sieht den See vor sich liegen, gerät man schon sehr schnell ins Schwärmen. Hier ist Italien so wie sich unsere Eltern damals wohl Italien vorgestellt hatten. Zypressen und Zitronenbäume, Oleander und Bougainvillen säumen das Ufer und die Städte wirken fast schon ein wenig zu Italienisch und postkartenmäßig. Dazu Caterina Valente: “Zwei kleine Italiener!”

Am Gardasee selbst wollten wir in Peschiera Station machen. Der Campingplatz dort ist mir noch von damals in Erinnerung geblieben, ich wußte sogar noch wie er hieß und dass er direkt am Ufer des Sees lag und freute mich darauf, abends dort an der Uferbefestigung zu sitzen, mit einem Glas Rotwein in der Hand und den See mit allen Fasern zu geniessen. Ich freute mich so sehr darauf, dass mir nicht einmal Bedenken kamen, dass sich nach 15 Jahren vielleicht etwas verändert haben könnte. Sehr blauäugig von mir! Der Campingplatz “Camping del Garda” war riesig, voll und wenig romantisch. Ans Ufer kam man nicht, ein hoher Zaun trennte mich von meinen Träumereien!

Peschiera (Foto A. Illhardt)

Peschiera (Foto A. Illhardt)

Mir blieb allerdings noch die Stadt Peschiera selbst, sie entschädigte uns ein wenig von unserer Enttäuschung, obwohl sie übervoll mit Touristen war. Wir schlenderten durch die Gassen, ließen die mediterrane Atmosphäre auf uns wirken, die sich ein wenig wie Balsam auf unsere Seele legte und tranken in einer kleinen Bar unseren ersten Bardolino in der Toscana!

Zwei Tage wollten wir hier verbringen, aber wir fanden die vielen Menschen entsetzlich und so verließen wir diesen unruhigen Ort auf der Suche nach Schönheit und Ruhe, wir fuhren nach Sirmione!

 

Sirmione

Bevor ich 1992 das erste Mal in Italien war, verlebte ich meine Urlaube in Österreich. Wir fuhren an irgendeinen See, blieben dort ca 3 Wochen, erholten uns und fuhren wieder nach Hause. Vom Urlaub blieben mir nur die Fotos. Als ich damals den Gardasee sah und Sirmione besuchte, überkam mich ein Gefühl von Wärme, mir war sofort klar: hier muß ich wieder hin. Und vielleicht auch alleine! Ich schritt durch Sirmione und war verzaubert. Ich sah meinen damaligen Mann, meine Eltern an und dachte: Warum ergeht es ihnen nicht so wie mir? Warum laufen sie schwatzend durch diesen Ort und spüren nichts von dem was ich empfand? Keine Verzauberung, keine Erhabenheit vor dieser Schönheit?

Die Altstadt von Sirmione ist durch einen Wassergraben vom Festland getrennt. Wenn man über die alte Brücke geht, die zu der Scaligerburg gehört, durchschreitet man Jahrhunderte. Willkommen im 14 Jahrhundert! Schmale verwinkelte Gassen und kleine wunderschöne Plätze ziehen sich durch die Altstadt.

Prächtige Villen in der Nähe der Thermalquellen zeugen davon, dass Sirmione eine Stadt der reicheren Italiener war. Viele Prominente wählten hier ihren Wohnsitz, die Villa der Diva Maria Callas war nicht zu übersehen. Rund um die Inselspitze zieht sich am Ufer ein breiter Rand aus Kalksteinplatten, die die Farbe des Sees ins Hellgrün verändern, an manchen Stellen finden sich hier auch einige sehr schöne Badestellen. Sirmione strahlte so viel Ruhe aus, Gemütlichkeit aber auch Eleganz. Es war eine typische italienische Stadt mit ihrem hinreißenden Flair!

Taramtatam! Aufwachen! Ein Souvenierladen nach dem anderen, Boutiquen, Eisdielen und Restaurants beleben jetzt die Altstadt, die Stadt ist zur Touristenattraktion geworden! Und auch mein Traum von Sirmione ist wie eine Seifenblase zerplatzt! Durch das Tor der Scaligerburg strömen nun die Touristen als wenn es ein Hightlight in irgendeinem Disneyland wäre! Unglaublich wie Menschenmassen die Attraktivität einer Stadt zerstören können!

Es hielt uns nichts mehr am Gardasee, ich war bitter enttäuscht!

Aber mir blieb ja noch Florenz!

 

Florenz

Der Weg vom Gardasee bis Florenz zog sich, zudem war ich sehr aufgeregt, ich freute mich wahnsinnig auf Florenz. Bei meinem ersten Besuch in Florenz war ich überwältig von dieser unglaublichen Dichte an bedeutenden Palästen und Kirchen, überhaupt war ich begeistert von der historischen Altstadt mit ihren Medici-Prachtbauten. Leider war damals das Wetter sehr mies und ich hatte zwei gelangweilte Kinder bei mir. Die Pizza war denkbar schlecht und so war auch alles andere total doof für meine Kids. Die Uffizien habe ich gerade mal von außen wahrnehmen können, den Dom von außen bewundert und über den Ponte Vecchio behielt ich meine Kinder so im Blick, dass mir kein weiterer auf die Auslagen der Schmuckläden gegönnt war. Jedenfalls haben mich seitdem die Medicis fasziniert! Aber diesmal sollte alles anders werden!

Ca 280 km sind es vom Gardasee bis nach Florenz. Kaffeepause machten wir auf einem ziemlich hässlichen Rastplatz irgendwo bei Bologna! Mit Kaffee in Italien ist es so eine Sache! Gerade für uns, die beim Kaffee ziemlich wählerisch sind, hielt so manche Raststätte eine böse Überraschung in Form von Übelkeit und Magenproblemen bereit. Wir bereiteten, wenn wir mit unserem Wohnmobil unterwegs waren, unseren Kaffee am liebsten selber zu. So auch diesmal. Ein schöner Parkplatz war uns nicht gegönnt, wir standen zwischen mehreren Brummis, deren Fahrer uns amüsiert beobachteten, wir waren ein netter Zeitvertreib für sie, die hier ihre Pausen machten. Tja, diesmal war die böse Überraschung kein rebellierender Magen sondern ein rebellierendes Fahrzeug. Er sprang nicht mehr an! Motorhaube auf, aber das Problem ließ sich nicht finden. Aber, wir waren ja auf einem großen Rastplatz mit Tankstelle und Werkstatt. Also machte ich mich auf den Weg, um schnellstens einen Mechaniker heranzuschaffen. Wie ich ihn davon überzeugen wollte mit mir zu kommen, darüber hatte ich mir absolut keine Gedanken gemacht. Allerdings blieb mir das erspart, denn es war Wochenende und auch in Italien sind dort, auch auf der AB, die Werkstätten geschlossen! Uns blieb nur eins: den Kontakt zur Heimatwerkstatt herstellen. Gott sei Dank, war der Mitbesitzer unseres Wohnmobils ein Kfz-Meister! Zwar hunderte von Kilometern entfernt, aber so erfahren, dass er schon nach kürzester Zeit uns erklären konnte, dass am Motor nix war, aber dafür am Anlasser! Super! Dafür mußte mein Mann ganz tief in die Trickkiste greifen! Für den Rest des Urlaubes spielte er bei jedem Motorstart Autoknacker! Und für die Brummifahrer waren wir letztendlich doch sehr dankbar, denn die haben mit vereinten Kräften unserem armen Wohnmobil den Anschwung gegeben, so dass wir mit einem lauten Hupkonzert und dankbarem Winken den Rastplatz Bologna verlassen konnten! Arrivederci und grazie!

Kurz vor Florenz fuhren wir von der Autobahn ab und durch eine herrliche hügelige Landschaft bis nach Fiesole, wo wir Station machen wollten. Fiesole liegt auf einem Hügel hoch über Florenz, die Straße dorthin mit 20% Steigung windet sich malerisch an wunderschönen Villen vorbei. Vom Campingplatz hat man einen atemberaubenden Blick weit über Florenz, lange sitzen wir an diesem sternenklaren Abend auf der Terrasse des dazugehörenden Restaurants und genießen die romantische Stimmung und den erstklassigen Chianti! Unter uns die Lichter der Stadt!

Fiesole stand schon immer im Schatten Florenz. Dabei ist diese, hoch über Florenz gelegene kleine Stadt eine Perle! Und sie hat allen Grund stolz zu sein, immerhin ist Fiesole älter als Florenz! Zu Fuß erreicht man bequem die malerische Altstadt, immer wieder bleiben wir stehen, um Häuser oder Gärten zu bewundern. Viele wohlhabende Toscaner haben sich hier niedergelassen, so verwundert es nicht, dass der Ort so gepflegt wirkt. Florenz hatte allerdings in der Vergangenheit ganz klar einen Vorteil: die Stadt liegt am Arno und damit war die Versorgung der Florentiner gesichert.

In der Renaissance stieg das Ansehen Florenz, viele der bekanntesten Künstler ließen sich hier nieder, in einer der wichtigsten und schönsten Stadt Italiens. Auf Donatello und Botticelli folgten später Michelangelo, Machiavelli, Leonardo da Vinci und Galileo Galilei. Die reiche und mächtige Familie Medici zog von hier aus ihre Fäden, ganz Florenz zeugt von der Macht und dem Einfluß dieser Familie. In der pompösen Grabkapelle der Medici wird das besonders sichtbar! Aber sie förderten auch im großen Maße die Künste und die Wissenschaft. Doch im 17. Jahrhundert starben die Medici aus und Florenz ging bis in das 19. Jh. in den Besitz der Habsburger über. Seit 1861 gehört Florenz zum Vereinigten Italien.

Der neue Wirtschaftszweig des Tourismus brachte erneut einen Aufschwung und auch der Handel blühte wieder auf. Jedes Jahr zieht es Hunderttausende Touristen in diese prächtige Stadt; übrigens zählt Florenz zu den zehn schönsten Städten der Welt. Ich bin eben nicht die einzige, die von Florenz fasziniert ist. Aber warum? Was ist das Besondere an Florenz? Warum hat man das Gefühl von: hier muß ich auf jeden Fall noch einmal hin! Es ist die Vielzahl von weltberühmten Gebäuden und Kunstwerken, wo man geht und steht ist ein Objekt zu sehen von Weltrang! Ich lief durch diese Stadt, mit der Unruhe, ich könnte irgendwo etwas verpassen oder übersehen. Und wenn ich in einem der Paläste war, war ich erschlagen von den Dimensionen der Bauwerke. Florenz ist eine Präsentation der Macht der Medici!

Was muß man sehen in Florenz? Na, natürlich den Dom! Die Uffizien, den Palazzo Vecchio, den David, den Palazzo Pitti, San Lorenzo (die Grabkapelle der Medici), den Ponte Vecchio, die Boboli-Gärten, Santa Croce und und und. Ich maße mir nicht an, genauso informativ und ausführlich über die Sehenswürdigkeiten in Florenz wie ein Schroeder-, Dumont oder Müller-Reiseführer zu schreiben. Was ich hier wiedergebe, ist nur ein kurzer Überblick, beeinflusst durch die ersten überwältigenden Eindrücke. Der Leser mag es mir nachsehen. Genaue detaillierte Informationen erhalten Sie durch die oben genannten Reiseführer.

Florenz (Foto A. Illhardt)

Florenz (Foto A. Illhardt)

Der Dom in Florenz ist kaum zu übersehen. Duomo Santa Maria del Fiore, wie der Dom eigentlich heißt, ist die viertgrößte Kirche der Welt, man sollte es nicht glauben. Nur einmal noch habe ich ein ähnliches Gotteshaus gesehen, nämlich in Siena. Das Besondere an diesem Dom: er besteht aus dreierlei Marmor, den rosafarbenen aus der Maremma, den grünen aus Prato und dem weißen Marmor aus Carrara! Wir waren Anfang Juni in Florenz, und selbst zu dieser Zeit war Florenz gefüllt mit Touristen. Wir waren daher sehr froh über die kurze Warteschlange, die sich vor dem Dom gebildet hat. Erst mehrere Minuten später kam die Erkenntnis: wir standen zwar für den Dom an, aber nicht für das Kirchenschiff sondern für den Turm! Ein Zurück war undenkbar und so kämpften wir uns tapfer die 436 Stufen zur Kuppel des Domes hoch, es erwartete uns ein atemberaubender Blick über Florenz. Die Kuppel wurde im 15. Jh. von Filippo Brunelleschi als erste freitragende Konstruktion der Welt erbaut. 1966 fand man in der Vorgängerkirche des Domes, Cripta di S. Reparata, das Grab Brunelleschis. Ein unglaubliches Labyrinth von Gängen zieht sich im Inneren des Turmes hoch, ganz oft hatte man durch kleine Öffnungen in den Gängen einen grandiosen Ausblick in das Kirchenschiff des Domes. Während des Zweiten Weltkrieges hatten sich hier im Labyrinth des Turmes politische Flüchtlinge vor den Nazis verborgen. Der Dom diente damals nicht nur als Gotteshaus, sondern war auch Versammlungsort für den Stadtrat von Florenz. Hier versuchte man den Medici-Fürsten Lorenzo zu ermorden und auch hier hilt Savonarola seine Buße-Predigten.

Unser Weg zum Dom führte an San Lorenzo vorbei. Die prächtige Kirche wurde nach Entwürfen von Brunelleschi erbaut, Papst Leo X (natürlich ein Medici) beauftragte später Michelangelo mit der Ausstattung der Familiensakristei der Medici. Im Schroeder-Reiseführer ist zu lesen, dass San Lorenzo mit dem Fürstenmausoleum eine Verherrlichung der Herrschaft der Medici darstellt. Tatsächlich ist man mehr als erstaunt, wenn man in diesem prachtvollen Raum steht. Alles wirkt völlig überdimensioniert, selbst in dieser heutigen Zeit fühlt man sich klein im Geiste. Wie muß diese offensichtliche Machtdemonstration erst auf die Bewohner des damaligen Florenz gewirkt haben!

Alle Wegen führen irgendwann auch zum David. Da steht er in all seiner nackigen Pracht, ich glaube, die Postkarte mit seinem Abbild ist die meistverkaufte in Florenz. Aber man kann nicht umhin, die eigene Kamera auf ihn zu richten. Dieser Mann bleibt stehen, wenn man ihn fotografiert!

Gleich hinter der Statue des David ist eines der bekanntesten Gebäude der Stadt: der Palazzo Vecchio. Zinnenbewehrt trotz er dem Ansturm der Touristen. In früheren Zeiten diente er dem Magistrat und der Signoria als Amtsitz. Cosimo I. wählte ihn als Residenz. Hier wurde Savonarola gefangen gehalten und auch das Urteil über ihn gesprochen. Im großen Saal übermalte einst Giorgio Vasari ein Wandgemälde eines gewissen Leonardo da Vinci. Dumm gelaufen, aber Leonardo da Vinci wurde dennoch berühmt.

Ich hatte als junge Frau den Wunsch, fünf berühmte Objekte bzw. Museen zu sehen. Ich wollte die „Sixtinische Madonna“ sehen, die „Mona Lisa“, in die Uffizien gehen, den Papstpalast von Avignon und ich wollte ganz bestimmte Bilder von Manet sehen!

Das einzige, was mir jetzt noch fehlt, sind leider immer noch die Uffizien. Im Vertrauen darauf, dass noch keine Hauptreisezeit ist und in Deutschland daher keine Ferien sind, haben wir auch nicht im Traum daran gedacht, Eintrittskarten für die Uffizien reservieren zu lassen. Frohgemut stellten wir uns an die kürzeste Schlange an, hatte ja beim Dom auch ganz gut geklappt, doch kurz vor dem Einlass, wir standen schon eine kleine Ewigkeit, sagte man uns: Tja, das ist der Eingang für die Reservierungen! Das Ende der Schlange für die „normalen“ Besucher war im Gewühl leider nicht auszumachen. Wir vermuteten irgendwo am Beginn des Ponte Vecchio! Meine Laune war leicht getrübt, um es mal vorsichtig auszudrücken!

Ponte Vecchio (Foto A. Illhardt)

Ponte Vecchio (Foto A. Illhardt)

Wer kennt ihn nicht, den Ponte Vecchio! Diese Brücke ist, glaube ich, neben der Rialto Brücke ihn Venedig, bestimmt die bekannteste in Italien. Sie ist die einzige Brücke über dem Arno, die noch im Original steht. Alle anderen Brücken in Florenz wurden von den deutschen Offizieren im 2. Weltkrieg zerstört. 1345 wurde die Brücke erbaut und da Florenz damals schon ein sehr teures Pflaster war, nutzte man die Brücke um kleine Herbergen darauf zu errichten. Später wurden daraus erst Unterkünfte für Bettler und anschließend errichteten Metzger hier ihre Verkaufsstände. Aber da zu Zeiten von Cosimo I. der Gestank wohl unterträglich war, durften hier dann nur noch Gold- und Silberschmiede ihre Zunft ausüben. Heute gibt es hier zwar immer noch Juwelierläden, aber leider ist der Schmuck entweder unbezahlbar für die Masse der Touristen oder es ist Billigkram.

Auf der anderen Seite des Arno liegt das zweitgrößte museale Zentrum der Stadt. Der Palazzo Pitti. Der Kaufmann Pitti wollte im 15. Jh. den Medici nacheifern, bzw. sie übertrumpfen und plante mit Brunelleschi diesen riesigen Palast. Klar, dass das nicht gut ging, denn alsbald war er pleite und wer erwarb anschließend diesen protzigen Klotz? Na klar…die Medici. Heute beherbergt der „Pitti“ ca acht Museen, für uns war ein guter Ausgleich für die uns entgangenen Kunstwerke in den Uffizien.

Will man sich von all der Kunst und den Menschenmassen erholen, sind die Boboli-Gärten direkt hinter dem Palazzo eine willkommene Oase. Der Renaissance-Garten wurde seinerzeit von Eleonora von Toledo angelegt, heute noch besticht die schöne Gartenanlage durch die zahlreichen Wasserspiele und Marmorstatuen. Selbst Goethe schrieb in seinen Reiseerinnerungen, wie überaus köstlich er diesen Garten fand. Wir auch (ich eher weniger, diesem Garten verdanke ich eine riesige Blase an meiner Verse), aber es tat so gut in dieser schönen Stille zu entspannen.

Santa Croce war für mich die Überraschung in Florenz. Am zweiten Tag unserer gewaltigen Besichtigungstour wollten wir es etwas ruhiger angehen lassen und in Bereiche der Stadt vordringen, die nicht extrem touristisch frequentiert waren. Wir verließen die trubelige Touristenmeile in östlicher Richtung und standen etwas abseits gelegen vor einer Kirche, die wir mit diesen Ausmaßen hier nicht erwartet hatten. Noch größer war unser Erstaunen, als wir das Innere besichtigten. Laut Schroeder-Reiseführer ist die Basilika zum Heiligen Kreuz die größte Franziskaner-Kirche ganz Italiens und auch die ruhmreichste Grabstätte der Kunstwelt. In der im gotischen Stil erbauten Kirche liegen die Grabplatten und -male von Michelangelo, Galilei, Machiavelli und Rossini sowie das Denkmal für den im Exil in Ravenna verstorbenen Dante. Durch die sehr schöne Sakristei gelangt man in einen Teil des Klosters, in dem sich heute die Lederschule von Florenz befindet. Das ist nur eine kleine Auswahl von Sehenswürdigkeiten, mehr waren wir leider nicht mehr fähig zu erfassen.

Das Viertel von Florenz in dem auch Santa Croce liegt, kann ich nur wärmstens für alle denkmal- und kunstmüden Florenzliebhaber empfehlen. Hier befindet sich das Studentenviertel von Florenz. Nette Bars und Cafes wechseln sich mit hübschen kleinen Läden ab, die Häuser sind nicht mehr so pömpös, dafür wirkt hier alles etwas ruhiger, gelassener bzw. losgelöster vom hektischen Leben. Sehenswert war hier auch ein kleiner Flohmarkt mit festen Ständen, in denen man günstige Antiquitäten kaufen konnte.

Ich weiß, ich werde Florenz wiedersehen! Die Uffizien warten auf mich!

 

Barberino val d’Elsa

Nach Florenz war uns nach ganz viel Ruhe und Beschaulichkeit. Wir hatten das Gefühl, ein paar Tage auch ohne Kunst und Kultur auszukommen.

Barberino liegt zwischen Florenz und Siena, der nächsten historisch wichtigen Stadt in dieser Region. Von weitem sieht man schon die kleine Stadt, die von Weinbergen und Olivenbaum-Hügeln umgeben ist. Am Ortsausgang liegt ein kleiner netter Terrassen-Campingplatz, man spricht sogar ein wenig deutsch. Zwei Stufen unter unserem Stellplatz ist ein kleiner Pool, von hier hat man einen herrlichen Blick über die Weinberge. Wir sind mitten drin im Chianti-Gebiet und der Wein schmeckt einfach köstlich.

So stellt man sich ein typisches toskanisches Dorf vor. Umgeben von alten Festungsmauern, einem hübschen Platz direkt vor der Kirche und einem kleinen Palazzo schlummert der Ort vor sich hin. Barberino besitzt ein wunderbares Restaurant; direkt an der Festungsmauer kann man vorzüglich essen. Weit geht der Blick über das Land, der Chianti funkelte im Glas und langsam wurde aus dem Azurblau des Himmels ein tiefdunkler Samthimmel. Die Sterne funkelten und die Romantik zog durch die alten Gassen dieser bezaubernden und anmutigenden alten Stadt.

Wir wollten allerhöchstens zwei Tage in diesem Ort bleiben und nach Siena weiterreisen, aber ein Vorteil von Barberino war, dass es von hier eine Busverbindung nach Siena gab.

 

Sienna (Foto A. Illhardt)

Sienna (Foto A. Illhardt)

Siena

Diese Stadt gilt auch wie Florenz als eine der schönsten Städte in der Toskana. Daher verwundert es nicht, dass schon seit vielen Jahren eine Rivalität zwischen diesen beiden Städten besteht. Während Florenz die Renaissance-Stadt ist, hat Siena seinen mittelalterlichen Gotik-Charakter behalten. Siena gehört seit 1995 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Die Universität von Siena gehört zu den ältesten des Landes, sie wurde bereits um 1240 gegründet.

Ein Eis essen in Siena gehört zum absoluten Muß. Es ist einfach köstlich (wenn es in der Waffel bleibt, und nicht so wie bei mir das Handgelenk entlang läuft) und wenn man bedenkt, dass der Besitzer der Eisdiele der ehemalige Rennfahrer Alessandro Nannini ist und Bruder der Sängerin Gianna Nannini, erklärt sich die Schlange vor dem Eingang von selbst.

Siena ist in drei Teile gegliedert, die sich in Contraden unterteilen. Contraden sind unseren Stadtteilen ähnlich, die Bewohner der einzelnen Bereiche indentifizieren sich sehr stark mit der eigenen Contrade. Siena besitzt insgesamt 17 Contraden.

Il Campo ist der Mittelpunkt der Stadt und wohl auch einer der schönsten Plätze in Europa. Sommertags reiht sich hier Kaffeetisch an Kaffeetisch, Maler und Musiker begeistern Touristen wie auch die Einheimischen. 1347 erhielt der muschelförmige, leicht geneigte und mit Backsteinen gepflasterte Platz sein jetziges Aussehen. Findet man in anderen Städten die Marktplätze fast durchweg an einer Kirche so steht am Il Campo nicht die Kirche, sondern das Rathaus von Siena, der Palazzo Pubblico. Überragt wird der Palast vom Campanile „Torre del Mangia“. Er ist frei zugänglich und von hier oben hat man einen herrlichen Blick über die Stadt. Bekannt ist dieser wunderschöne Platz nicht nur als Treffpunkt für jedermann, sondern auch als historische Arena. Zweimal im Jahr stehen sich 10 der Contraden in einem spannenden Wettstreit, dem „Palio“, gegenüber. Eine sehr schöne Beschreibung, allerdings füge ich nur einen kurzen Ausschnitt hinzu, der langen sehr informativen Schilderung, las ich unter www.ilpalio.org:

Die Sienesen, die an ihrer Stadt mit fast fanatischer Liebe hängen, erleben im Palio (traditionelles Pferderennen) die Geschichte ihrer freien Kommune, den Glanz ihrer Militärrepublik. An Spielen, Festen und Turnieren hat es in Siena nie gefehlt: Und eben durch ein heftiges, leidenschaftliches, lebensnahes Fest, das weit davon entfernt ist, nur eine folkloristische Veranstaltung zu sein, lassen die Sienesen den Mythos der einstigen Größe ihres Staates wieder auferstehen, eines Staates, der nie aufgehört hat in ihnen weiterzuleben. Der Palio, das Pferderennen, findet am 2. Juli und am 16. August statt; es ist keine feierliche Veranstaltung, die dem täglichen Leben fernsteht. Das Fest ist der Jungfrau Maria geweiht, der Schutzpatronin der Stadt, und zwar im Juli der Santa Maria di Provenzano und im August Maria Himmelfahrt.
Die ersten Anfänge des Palio reichen bis ins 11. Jahrhundert zurück. Wenn die Senesen in den zwei Tagen des Palio außer sich geraten, so deswegen, weil sich in wenigen Augenblicken Jahre ängstlicher Erwartungen, Opler und Hoffnungen zu höchster Spannung verdichten; weil der Palio zugleich Glück oder Unglück bedeuten kann. Der Palio ist ein Pferderennen ohne materiellen Gewinn, trotzdem erweckt dieses Rennen in den Senesen die glühendeste Anteilnahme, die man sich vorstellen kann.

Wenn hier ein Vergleich erlaubt ist, könnten wir fast sagen, dass die Fantini (Jockeys), im Palio die Tugend und die Schlauheit verkörpern, während die Pferde für das Glück und das Schicksal stehen. Die Fantini sind selten Senesen. Es sind Reitknechte aus der Maremma und aus den Dörfern Latiens oder sardinische und sizilianische «vaqueros». Sie kommen zum Palio, um Geld zu verdienen, aber sie riskieren dabei ihr Leben. Die Fantini, Helden des Rennens, bleiben zwar durch Generationen im Gedächtnis der Bevölkerung lebendig, wie der glorreiche Ritter oder der treulose Verräter in der Legende, stehen jedoch in keinem guten Ruf.

Dieser Text wurde aus der Web-Seite des Touristischen Büros der Gemeinde Siena übernommen.

Im ausgehenden 13. Jahrhundert wollten die Sieneser den größten Dom der Welt bauen, nun zumindest ist er einer der schönsten sakralen Denkmäler Italiens geworden. In der Mitte des 14. Jh. raffte die Pest einen Großteil der Einwohner Sienas hinweg und die nachlässige Planung des Baus trugen dazu bei, dass der Dom nicht seinem Entwurf entsprechend weitergebaut wurde. Weithin leuchtet sein weißer Marmor in der Sommersonne, und er ähnelt dem Dom von Florenz sehr. Das interessanteste und schönste, so finde ich, ist die die Kuppel des Domes und der Fußboden. Im „Artemis Reiseführer“ über die Toskana ist eine sehr detaillierte Beschreibung des Domes nachzulesen.

Wie auch in Florenz war der Cappucino hier überteuert und kein Genuss. Und nach ein paar Stunden Siena, gingen uns die vielen Touristen, und damit meine ich auch die sehr uninteressierten lärmenden Scharen, ziemlich auf den Senkel und wir waren froh ins ruhige Barberino zurückzukehren. Bei Siena habe ich nicht das Gefühl, dass ich noch einmal hierher zurückkommen werde.

 

San Gimignano (Foto A. Illhardt)

San Gimignano (Foto A. Illhardt)

San Gimignano

San Gimignano, oder das Manhattan der Toskana, ist eine pittoreske mittelalterlich anmutende Stadt. Sie wird auch „Stadt der Türme“ genannt und gehört neben Florenz, Siena und Pisa zu den meist besuchten Städten der Toskana. Die kleine Stadt mit „nur“ etwas über 7.000 Einwohnern ist wunderschön anzusehen, romantisch und sehr gepflegt. Bildschöne kleine Gassen ziehen sich durch die Stadt und hier habe ich mich nach der Hektik Sienas sehr wohl gefühlt.

Auch San Gimignano gehört zum UNESCO Weltkulturerbe. Von weitem sieht man die hochaufragenden Geschlechtertürme, ein Beleg dafür, wie die reichen Familien im Mittelalter ihre Macht und ihren Reichtum darzustellen versuchten. Von den ehemals 72 Türmen stehen heute nur noch 15.

Im Jahre 1348 wurde auch diese Stadt von der Pest heimgesucht und durch Kriege und Familienfehden dermaßen finanziell geschwächt, dass sie sich unter die Herrschaft Florenz begab. Im Spätmittelalter verlor die Stadt an Bedeutung und auch die nachfolgenden Epochen hinterließen in San Gimignano nichts von Rang. Cosimo I. de Medici entschied um 1560, dass keine finanziellen Mittel mehr in diese Stadt gesteckt werden sollen und so blieb die Zeit hier stehen und sie blieb es auch bis in die heutige Zeit. Und es ist auch gut so, denn heute lebt die Stadt von ihrem Aussehen und Zehntausende von Touristen verschaffen ihr heute die Bedeutung, die sie im Mittelalter verloren hat. Übrigens wurde hier der Film „Tee mit Mussolini“ gedreht und, man sollte es nicht glauben, hier wird einer der renommiertesten Weißweine Italiens und Safran angebaut.

 

MI - Barberino (Foto A. Illhardt)

MI – Barberino (Foto A. Illhardt)

Lucca

Lucca war für mich die reinste Erholung. Ich hätte auf dem Weg zur Küste Richtung La Spezia nicht mehr so ein Kleinod erhofft. Nach Florenz und Siena mit ihren Prachtbauten und der offenen Machtdarstellung der Medici-Fürsten wirkte die Stadt viel reizvoller und lieblicher auf uns.

Lucca ist bis heute mit einer gut erhaltenen Stadtmauer umgeben, die in ihrer gesamten Länge von 4,2 km begehbar ist. Man sollte sich also die Zeit nehmen und hier oben einen Spaziergang machen. Apropos Zeit: von hier oben erhält man schnell den Eindruck, dass die Zeit stehengeblieben ist und man durch eine mittelalterliche Stadt spaziert. Zwischen 1504 und 1645 erbaut, wurde der Stadtwall nie seiner Funktion gemäß genutzt. Bei geschlossenen Toren schützte er die Einwohner eher vor Überschwemmungen des Flusses Serchio.

Lucca besitzt insgesamt 99 Kirchen und Kapellen. Eine der schönsten Italiens steht hier in Lucca an der Piazza San Michele. Etwas kleiner als der Campo in Siena, dafür aber weitaus gemütlicher und romantischer ist er umgeben von alten, schön restaurierten Kaufmannshäusern.

Einer der berühmtesten italienischen Komponisten wurde hier geboren: Giacomo Puccini. Wenige Minuten von der Piazza San Michele liegt sein Geburtshaus, welches ein kleines Museum mit seinen persönlichen Erinnerungen beherbergt. Und wie soll es auch anders sein: auch in Lucca steht ein wunderschöner Dom! Schon im 6. Jahrhundert stand hier eine Kirche, die nach und nach erneuert wurde und daher im Außenbau fast nur romanische, im Innenraum jedoch gotische Elemente enthält.

Natürlich gibt es auch in Lucca viel Sehenswertes, die wir allerdings nicht mehr aufnehmen konnten oder vielleicht auch nicht mehr wollten. Lucca ist eine Stadt für die ruhigen Stunden, eine Erholung und Balsam für alle die, die wie wir eine zu vollgestopfte Toscana-Tour unternommen hatten.

 

Lerici (Foto A. Illhardt)

Lerici (Foto A. Illhardt)

Lerici

Der Küstenabschnitt bei Lerici war unser letztes Ziel in diesem Urlaub. Ein paar letzte Tage nur Ruhe und Erholung von der anstrengenden Sightseeing-Tour durch die Toscana. Bereits bei der Abfahrt Richtung Lerici fährt man durch eine wunderschöne Landschaft, die immer wieder kleine Blicke auf das blaue Meer zulässt. In schmalen Serpentinen windet sich die Straße hinunter zu der Stadt Lerici, die klein, gemütlich und etwas verschlafen in einer kleinen Bucht liegt. Etwas höher als die Stadt befindet sich unser Campingplatz, der in einer Bucht hinter der Stadt liegt. Der Terrassen-Campingplatz bietet einen tollen Blick auf das Meer, das in der Bucht unruhig gegen die Felsen schlägt. Die Riviera-Küste ist an dieser Stelle wildromantisch, feine Sandstrände findet man hier selten.

Lerici liegt an der Ostseite des Golfs von La Spezia. Vielen Fernsehzuschauern wird La Spezia vielleicht noch in Erinnerung aus dem Kriegsdrama „Das Boot“ sein. Und auch die Lesefreudigen unter uns ist Lerici eventuell ein Begriff, denn Dante hat Lerici in seiner „Göttlichen Komödie“ erwähnt:

»Von Lerici bis nach Turbia hin
Ist selbst der schroffeste Absturz eine Steige,
Bequem und frei zugänglich gegen ihn.« (Dante Alighieri)

Lerici Bucht (Foto A. Illhardt)

Lerici Bucht (Foto A. Illhardt)

Lord Byron war hier in Lerici oft zu Gast. Er war mit dem Schriftsteller Percy Bysshe Shelley und seiner Ehefrau befreundet, die im Vorort von Lerici San Terenco eine Villa bewohnten. Bei einem Sturm 1822 verunglückte der Segler Shelley und ertrank, sein Körper wurde in der Bucht von Viareggio angeschwemmt und hier ließ Lord Byron seinen Leichnam verbrennen. Die Popularität der beiden zog weitere Schriftsteller nach Lerici: Henry James, Virginia Woolf, D.H. Lawrence und Gabriele D’Annunzio waren hier

Hoch über Lerici thront das alte Kastell, das von den Pisanern erbaut wurde und später von den Genuesen erweitert wurde. Heute beherbergt es ein paläontologisches Museum.

 

Schlussbetrachtung:

Wir haben aus diesem Urlaub eine Lehre gezogen: Weniger ist manchmal mehr. Man wird sehen!

(wir entschuldigen die Bildqualität; die Bilder wurden von Papierfotos digital abfotografiert)

 

Die gesamte Bildergalerie dieser Reise (Fotos: Arnold Illhardt):

Marion Illhardt

Marion Illhardt