Über QUERZEIT

Wer sind wir und was wollen wir?

QUERZEIT: Das sind Marion und Arnold Illhardt.

Arnold Illhardt Marion Illhardt

Der Begriff QUERZEIT impliziert vieles, bleibt aber dennoch auch etwas rätselhaft. Was wollen wir mit dieser Seite zum Ausdruck bringen?

Arnold: Beide Gedanken – inhaltliche Bandbreite, aber auch etwas Nebulöses – sind genauso beabsichtigt, wobei jeder Autor sicherlich seine ganz eigene Auslegung von QUERZEIT hat.

Marion: Der Begriff QUERZEIT ist für mich ein Synonym für etwas, das mit dem momentanen Modus in der Gesellschaft, der zum Teil eher konsumorientiert, oberflächlich und schnelllebig ist, nicht übereinstimmt. Deshalb will ich mit meinen Artikeln einen Kontrapunkt setzen.

 

Worum geht es jedem von uns bei QUERZEIT?

Arnold: QUERZEIT bedeutet für mich, sich quer zur Zeit zu stellen, zu provozieren, zu polarisieren, aber auch zu ironisieren. Wie schon bei FARASAN (ein früherer Blog von Arnold und Marion) oder in privaten Aktionen erfolgreich praktiziert, geht es mir vor allem darum, mit meinen Texten den Irrsinn gesellschaftlicher Zustände in seine psychologischen und philosophischen Grundelemente zu zerlegen. Machtbestrebungen jeder Art, die Individualisierung des Menschen, die Überbetonung von Wirtschaft in ihrer ganzen Maßlosigkeit oder ein verlogenes Moralsystem sind u.a. Aspekte, die bei mir Emotionen schüren, die sich vor allem durch das Schreiben kanalisieren lassen. In unserer Kultur drücken sich solche menschlichen Aggregatzustände besonders augenfällig aus, weshalb dieser Bereich mir auch besonders am Herzen liegt. Fazit: QUERZEIT ist für mich der Versuch im Kleinen, an der Veränderungen der Welt, die auch meine sind, aktiv teilzuhaben. Und da ich nicht an irgendwelche Ernsthaftigkeit des Lebens glaube, ist mir vor allem das Querdenken mit Humor äußerst sympathisch.

Marion: Das Schöne bemerken und verinnerlichen, anschließend meine Gefühle und Gedanken darüber in Worte zu fassen, sind mir Antrieb für viele Artikel gewesen. Ich möchte durch meine „weichere“Art zu schreiben, die ganz im Gegensatz zu der Schreibweise und dem Denken von Arnold steht, ein Defizit an positivem Gedankengut sichtbar machen.

 

Gibt es in Verbindung mit QUERZEIT eine Vision?

Arnold: Ich wünsche mir mit QUERZEIT eine Art Gedankenwerkstatt. Doch anders als in einer richtigen Werkstatt geht es hier um das Denken an sich und nicht um das fertige Produkt. Eine weitere mir wichtige Vorstellung ist das gemeinsame Tun. Ich denke, ein Veränderungsgedanke funktioniert nur durch das Zusammenschließen von Leuten, die ähnlich ticken. Dabei steht nicht der höchst mögliche gemeinsame Gedankennenner, sondern die Vielfalt des Denkens im Vordergrund. Vor allem dadurch, dass die Co-Autoren aus ganz unterschiedlichen Lebensbereichen stammen.

Marion: In einer vom Kapitalismus beherrschten Welt und einem politischem System, in dem eine Einflussnahme des Individuums nicht erwünscht ist, will ich meinen begrenzten Handlungsspielraum nutzen, um eine Veränderung im Denken, Fühlen und Handeln herbeizuführen. Und wenn ich nur einen winzigen Aspekt in der Gefühlswelt von meinen Lesern zum Positiven verändern könnte und dies wiederum weiter gegeben wird, habe ich die Hoffnung, Dauerhaftes für unsere Zukunft erreichen zu können. Ich stelle mir vor, man könnte bei einer Handvoll Menschen etwas zum Positiven bewirken, diese geben es jeweils an andere weiter und so fort…….Es ist eine Vision, die mich schon seit langem nicht mehr loslässt.