Jugendzentrum Burger King

Burger-King (Foto: Arnold Illhardt)

Burger-King (Foto: Arnold Illhardt)

Was hat man nicht schon alles probiert, um die Kids in Telgte glücklich zu machen: Jugendzentrum an der Ems, Halfpipe um die Ecke, Skatepark im Orkotten: Alles von Erwachsenen an der Realität vorbeigedachter Analogkäse! Nun hat die Stadtverwaltung die optimale Lösung gefunden: Ein Burger King wie im richtigen Leben, mit Riesenwerbung, schlechter Haltung der Mitarbeiter, Fleisch aus Massentierzucht und Endlos-Förderband-Schlachtung, Vermüllung der Umgebung und Hygienezuständen zum Zehennägelaufrollen.

Die Eltern sind glücklich, da die kleinen Whopperfresser dort pädagogisch gut betreut werden und zudem endlich ökologisch unbedenkliche Sättigungsbeilagen erhalten. Nur ein Problem bleibt noch: Wohin mit der branchenüblichen kirchturmhohen Riesenwerbung? Schließlich soll man ja in Handorf und Ostbevern schon erkennen, welches Kulturgut Telgte zu bieten hat. Aber bestimmt wird auch dies in der Fairtrade-Stadt (kleiner Spaß!) gut überlegt werden.

Arnold Illhardt

Arnold Illhardt