Schwarz auf Weiß
Die Zukunft des Buches und des Lesens

Das Buch lebt (Foto: Thomas Esche)

Das Buch lebt (Foto: Thomas Esche)

Digitale Medien verändern rasant unsere Welt und damit auch die Art zu lesen. E-Books und die Recherche im World Wide Web sind inzwischen schon ein alter Hut. Wiki und Online-Lexicon. Warum kämpft keiner mehr für das alte Buch?

 

Das Buch lebt (Foto: Thomas Esche)

Das Buch lebt (Foto: Thomas Esche)

Digitales Paradies für Wortkarge

Es ist unübersehbar. Neue Technologien drängen sich unaufhaltsam in unser Leben. Feierten gestern junge Leute noch gemeinsam auf Partys in Clubs oder Kneipen, sitzen sie heute beim „Phubbing“ wortlos zusammen und starren nur noch auf ihr Smartphone und wirken dabei wie entrückte Schaufensterpuppen, die man einfach in den Alltag geworfen hat. In Zügen, Bussen und Cafés trifft man immer seltener auf Leute, die ein Buch lesen. Und auf der anderen Seite? Die Informationsflut des Internet wird aufgrund ihrer Fülle zusehends knapper und reduziert sich nur noch auf reißerische Titelzeilen nebst Bildern und Videos, anhand letzterer immer mehr Leute auf den Text verzichten. Und genau diese abgemagerten Info-Häppchen werden zunehmend gefährlicher, weil niemand mehr deren Informations- und Wahrheitsgehalt aus schlichter Bequemlichkeit heraus hinterfragen will und glaubt, die ganze Wahrheit aus der Essenz der Titelzeile oder eines Bildes oder Videos extrahieren zu können. Gerade in der heutigen Zeit ein Paradies für Populisten, die so die Schlagzahl, Streuung und Dreistigkeit ihrer bewusst schockierenden Lügen vervielfältigen können. Im Lektorat eines Verlages wäre so etwas deutlich schwieriger. Ist das papierverliebte Blättern im alten Buch dem Tode geweiht?

 

Fragwürdige Zensur

Unverblümt machen sich große Internetkonzerne und soziale Netzwerke auf, um die Totengräber einer imposanten Beerdigung werden zu wollen, so wie es schon in Ansätzen bei CD und Schallplatte gelungen ist. Google kopiert urheberrechtlich geschützte Bücher aus aller Herren Länder, stellt sie einfach ungefragt ins Netz und beruft sich dabei auf Vereinbarungen im kleinen Kreis, die lediglich auf Absprachen in Amerika basieren. Die größte virtuelle Bücherverbrennung irdischen Wissens und Schöngeistes. Zurück bleiben geschredderte oder gar von einer künstlichen Intelligenz erstellte Texte und Bilder, die von fragwürdigen Instanzen und Zensoren, deren journalistische Ethik nicht einmal in Ansätzen vorhanden ist, gefiltert, bewertet und verändert werden können. Jederzeit. Menschen in Minijobs, die sich nun aufmachen über die rhetorische Finesse bewusst gestreuter Clickbaits zu entscheiden und sich angesichts von Fluten verstörender Bilder und Videos nach kurzer Zeit schon in einem depressiven Sturzflug wiederfinden. Oft handelt es sich dabei um Informationen, die sich bewusst harmonisierend im Slimfit-Modus und personalisiert auf jeden einzelnen von uns abgestimmt in unser Leben kuscheln, sich passgenau auf unser Ich anlegen und klammheimlich unsere Meinungen manipulieren, was übrigens nur möglich ist, weil Amazon, Google und Co. so immens viele Daten horten und damit genaue Profile erstellen. Eine Vorgehensweise, die sonst nur Polizeibehörden ausübten, die im Übrigen jetzt sogar auf die Software dieser Konzerne zugreifen (Beispiel Gesichtserkennungssoftware von Amazon, die der Konzern in seinen Lebensmittelmärkten einsetzt). Eine gruselige Vision, die in jeden Winkel des menschlichen Lebens vordringt. Ist diese Netzaffinität auch die Zukunft des Lesens und das Ende des Buches?

 

Bücher (Foto: Thomas Esche)

Bücher (Foto: Thomas Esche)

Heute so, morgen so

Immer wieder fallen Beiträge im Netz auf, die irgendwann verändert oder gar verschwunden sind. Nichts ist für die Ewigkeit. Mag ja sein, dass das Netz nie vergisst, aber es verbirgt und verändert oft genug. Globale Empörungen mit plötzlich und hysterisch einhergehenden Einsichten, politisch motivierte Hackerangriffe und auch autokratische Manipulationen sind häufige Gründe für solche nachträglichen Eingriffe in bereits veröffentlichte Artikel, von Kommentaren mal ganz abgesehen, und machen deutlich, wie unsicher und vergänglich Gedanken im Netz sind und sogar schnelllebigen Trends und Entwicklungen unterliegen. Wer kann angesichts dessen gesunden Gewissens noch das glauben, was im Internet geschrieben steht und daraus seine Wirklichkeit und vor allem sein Handeln ableiten? Es ist eben diese Schnelllebigkeit, die keine Zeit zum Nachdenken lässt. Kommentare werden mal eben raus gekloppt. Diese extrem verkürzte Reaktionszeit lässt unglaubliche Eskalationsstufen möglich werden und im Stakkato aufeinander folgen. So werden aus einer Diskussion schnell ein Skandal oder eine Krise, ein Schwall von Polemik und Pöbeleien im Dunst des offensichtlichen Halbwissens profilschwacher Zeitgenossen. Politisch kann so etwas schnell zu Verwicklungen führen.

 

Entschleunigung und Reifeprozess

Manchmal würde man sich für diese Menschen ein bisschen mehr von dem mentalen Koma und der stoischen Einsilbigkeit unserer Bundeskanzlerin wünschen, Dinge einfach auszusitzen, einfach mal einen Gang runter zu schalten, unüberlegte Reaktionen teflonisiert verpuffen zu lassen, bis man sich, wenn überhaupt, zu einer Antwort hinreißen lässt. Viele Dinge müssen eben erst reifen, bis sie vollends auch im letzten Winkel der Diskussion begriffen wurden, oder sprechen am Ende vielleicht auch einfach kommentarlos für sich.

 

Bücher (Foto: Thomas Esche)

Bücher (Foto: Thomas Esche)

Gesagt ist gesagt

Das Buch ist da ganz anders. Ist es einmal gedruckt, steht es geschrieben, schwarz auf weiß, wie in Stein gemeißelt. Auch kontrovers. Es kann von keiner Seite mehr Einfluss darauf genommen werden. Es ist nicht manipulierbar, unumkehrbar und hält sogar den stärksten gesellschaftlichen Reibungen der Geschichte stand, von denen es unbestritten nicht wenige gab. Das Buch als Zeitzeuge. Text, den man als Leser und Kritiken, die man als Autor aushalten muss. Es gibt keinen harmonisierenden Delete-Button, der bei nicht erwarteter Aufregung schnell alles wieder löscht und den weichgespülten Burgfrieden und Mainstream wiederherstellt, kein Kommentar, den man eben mal „verbergen“ kann oder ein Algorithmus, der die Chronik beschönigt. Keine Ausführungen, die quasi wie im Versuchslabor schrittweise in einzelnen Phasen vorveröffentlicht werden, um so handzahm und mundgerecht dem Kreis der eigenen Bewunderer dargeboten zu werden, um ja nicht anzuecken. Wer das will, tanzt im Zweifelsfall auf Wunsch auch nackt auf dem Tisch. Das Resultat: Konform geschaltete Gesellschaftszombies, die nur noch jubelnd klickreichen, aber leider oft auch genauso sprachlich schwachen Demagogen hinterherlaufen und sich im amazonen Konsumregen glücklich kaufen. Demagogen und Influencer, die sich nicht selten hinter verschleierten Identitäten verstecken. Schöne neue Welt?

Kein Buch dieser Welt ist so anonym wie das Internet, wenn man mal von den Veröffentlichungen mancher Verschwörungstheoretiker absieht. Und ebenso feiern manche Verlage ihren Erfolg nur auf dem Fundament pöbelnder Exzesse und Skandale, ohne durch adäquaten Inhalt zu glänzen. Ja, auch sie gibt es. Doch in der Welt des gedruckten Papiers sind sie eine eher verschwindend kleine Minderheit. Denn längst ist ersichtlich, dass jene Wutbürger und Nutzwähler rechter und wie auch anders gearteter extremer Gesinnungen nicht unbedingt zu den Hauptkonsumenten populistischer Verlage gehören und sich der politisch propagandistische Atavismus eben nur über die Philosophie der Informationsfragmente des Internets oder dem verbalen Populismus couchbequemer Konsummedien verbreiten lässt, die nichts kosten dürfen.

 

Das Buch lebt (Foto: Thomas Esche)

Das Buch lebt (Foto: Thomas Esche)

Ein Haus voller Bücher

Freunde von mir haben nahezu ein ganzes Haus voller Bücher, und ich gestehe, es ist für mich ein zauberhafter Raum, in dem es möglich ist, dass die Zeit stehen bleibt. Immer wieder lässt man sich bei einem solchen Anblick zu der Frage verleiten, ob sie denn alle gelesen wurden. Interessiert das wirklich? Ein unaufgeräumter Schreibtisch in der Ecke, auf dem sich Manuskripte und Notizen stapeln. Ich weiß nicht, ob diese Vielzahl von Büchern eine gewisse Kreativität fördern, oder ob es genau anders herum eben nur kreative Menschen sind, die viele Bücher lesen und sich eben schlecht davon trennen können. Auch ich teile diese Neigung und erinnere mich gerne zurück an die langen Abende oder kurzen Nächte, die wir diskutierend in dieser Bibliothek bei einem guten Wein verbrachten. Viele mögen das heute nicht kennen oder haben es nur in Hollywood-Streifen gesehen und lassen sich auch dort gerne beispielsweise in Filmen wie „Harry Potter“ oder „Der kleine Hobbit“ von diesen Bildern in eine verzauberte Welt voll beruhigender Atmosphäre entführen, wenn Bilbo Beutlin in seiner Bibliothek steht, in der sich antike Bücher und Pergamentrollen stapeln, die von vielen Abenteuern berichten. Das Buch sozusagen nur noch als Deko und zauberhafte Träumerei?

Aber nein, so sollte es nicht sein. Ich finde es besonders toll, wenn ich den Lesefortschritt meiner Lektüre nicht nur zu sehen, sondern auch mit jeder umgeschlagenen Seite fühlen kann. Kein Zähler auf irgendeinem Bildschirm, der anzeigt, dass ich mit auf Seite x von y befinde. Klingt vielleicht bekloppt, aber für mich ist es auch ein Erfolgserlebnis, wenn ich einen achthundert Seiten dicken Wälzer bezwungen habe. Onlineartikel rolle ich meist immer erst einmal ganz herunter, um den gesamten Beitrag zu erfassen, bevor ich mich mit dem Thema auseinandersetze und den Text lese. Das Buch gibt mir diese Information direkt, wenn ich es sehe, es in die Hand nehme. Begreifen. Die Zeitung aus Papier ist mir lieber, und ja, ich gebe zu, sie kann auch ein öffentliches Statement sein, das ich gerne bereit bin abzugeben und zu zeigen. Manchmal vielleicht auch nur, um unnötigen Diskussionen und Fragen aus dem Weg zu gehen. Mich macht es kirre, wenn ich nicht den Umfang der Informationen vorab einmal auf einem Blick erfassen kann. Bücher kann ich sortieren und strukturieren. Das gibt mir Sicherheit. Bei den Daten im Netz weiß ich nie genau, wo sie sich physisch exakt befinden und ob nicht noch irgendjemand anderes darauf zugreifen kann. Die Cloud macht dies nur noch schwieriger.

 

Das Buch lebt (Foto: Thomas Esche)

Das Buch lebt (Foto: Thomas Esche)

Mit allen Sinnen

Der Geruch von bedrucktem Papier und das klebrig unschuldige Knistern beim ersten Öffnen eines neuen Buches oder einer druckfrischen Zeitung. Es ist ohne Worte für den Buchaffinen ein schönes Ritual. Bücher können Widmungen enthalten, und ich versuche mir gerade diese Absurdität in einem E-Book vorzustellen. Mit jeder umgeschlagenen Seite macht das physische Buch deutlich, dass man irgendwann unübersehbar das Ende erreicht, dass es auf den Punkt kommen wird und die Quintessenz preisgibt. Die berühmten letzten Worte. Das Lesen eines Buches ist also nicht nur be-, sondern auch ergreifen.

 

Das Buch als Entschleunigung

Die Trägheit seiner Gedankenansätze und Veröffentlichungen machten Ansichten ein Stück weit behäbig und Diskussionen somit notwendig und verhinderten auf diese Weise so manche physische und vor allem hysterische Auseinandersetzung in der Geschichte. Ich kann mich an viele Buch- aber keine einzige Internettextbesprechung erinnern. Wäre die stoische Behäbigkeit des Buches also eine entschleunigende Antwort auf die schnelllebige und digitalisierte Welt und deren Probleme, die Merkelmentalität in gedruckter Form? Jene, die verträumt in den Geschichten und Ausführungen ihrer Bücher vertieft sind, werden jetzt kategorisch zustimmen. Und mit Blick auf die derzeitige Entwicklung in der Welt wäre eine globale Entschleunigung dringend von Nöten. Also Rückwärtsgang rein und mit Vollgas zurück? Sicherlich nicht. Doch vorstellbar ist, dass die Essenz in der ausgewogenen Mélange liegt.

Natürlich ist es naiv, sich vollends hinter dem haptisch schönen Einband alter Bücher verstecken zu wollen und störrisch die neue Welt nicht an sich heran zu lassen. Doch Digitalisierung sollte man nicht auf die leichte Schulter nehmen und mit dem berühmten Sprung ins Ungewisse à la „Augen zu und durch“, sondern mit dem Weitblick auf dessen Komplexität begehen. Immer die Frage nach dem Ziel und dem Warum stellen, bevor technisch mögliche Neuerungen euphorisch umgesetzt und eingeführt werden und alte Werte damit unwiederbringlich zu Grabe zu tragen. Bücher haben die Fähigkeit, Ruhe auszustrahlen und die Erinnerung an diese Werte ein Stück weit zu bewahren. Wissen zu vermitteln, wenn man sich die Zeit nimmt und darauf einlässt. Keine Werbetrailer am Rand, die mitlaufen, blinken und ablenken, keine dringenden Updates, die unbedingt vorgeschoben werden müssen, damit man weiterlesen kann.

Und beim Gedanken, dass diese Digitalisierung nun auch noch in die Schulen Einzug halten soll und muss, damit die Kinder nicht den Anschluss an die Zukunft verlieren, mag dem einen oder anderen schwindlig werden. Dabei sollte Bildung nicht einfach blindlings einer neuen Technologie veräußert werden. Für mich beginnt diese mit einem Buch und keinem Computer. Es muss die Frage erlaubt sein: Wenn die Politik über die Digitalisierung unserer Schulen nachdenkt, enthält das Curriculum auch eine Aufklärung über die Gefahren dieses Mediums? Sicherlich ist das physische Buch auch ein Kostenfaktor, den der Computer dauerhaft unterbieten kann und wird. Trotz reichhaltiger Unterstützung aus Wirtschaft und Industrie darf die Bildungsautonomie aber niemals aus der staatlichen Hand gegeben werden. Es wäre die Aufkündigung der Demokratie. Denn es sind die Bücher, die die Säulen dieser vielfältigen und offenen Welt beinhalten und unmanipuliert bewahren.

 

Bücher (Foto: Thomas Esche)

Bücher (Foto: Thomas Esche)

Das Statussymbol

In einem Zeitungsartikel las ich letztlich, dass das Buch schon längst seine Position als Statussymbol verloren hat. Mir war nie bewusst, dass es diesen Thron überhaupt innehatte. Ja, zugegeben. Niemand käme auf die Idee, einen Tabletcomputer ins Regal zu stellen und damit zu prahlen, welche Bücher darauf gespeichert sind. Zudem ist es eine sehr sperrige Vorstellung von dem, was das Buch für jeden einzelnen von uns verkörpert.

Doch angesichts bedeutender Bibliotheken, wie beispielsweise die von Alexandria oder des Vatikans, in denen Hunderttausende, wenn nicht sogar Millionen von Büchern lagern, gehütet und gepflegt und von Millionen Touristen immer wieder wie verzaubert bestaunt werden, zeigt sich eigentlich die Absurdität einer solchen Aussage. Wenn das Buch je ein Statussymbol war, dann heute mehr denn je unter den Augen dieser Staunenden. Und so wird deutlich, dass Bücher heute nicht weniger sind, als die Soldaten in einem Krieg um die Bewahrung unserer humanistischen Kultur, des Wissens und des Prozesses, der uns in dieses Hier und Heute gebracht hat. Eine Kultur der offenen Diskussion, der Empathie und Weltoffenheit.

Papier oder Strom, Nostalgie oder Fortschritt? Ich denke, man kann es nicht verallgemeinern und sollte keiner Seite den absoluten Vorzug geben. Denn Zeiten ändern sich stetig. Ich persönlich tendiere zum alten gedruckten Buch.

Vor knapp 30 Jahren habe ich meinen Schallplattenladen geschlossen. Es war die Zeit, als die CD als Wunderwerk gefeiert wurde und die Vinylplatte abzulösen schien. Doch inzwischen ist klar, das zweitere nicht endgültig verschwunden ist. Nun erkennt man auch ganz nebenbei deren Vorteile. Während eine korrekt gelagerte CD eine Lebensdauer von ungefähr 15 bis 20 Jahren hat, schafft es eine ebenso pfleglich behandelte Vinylplatte angeblich auf ca. 200 Jahre.

 

Die große Unsicherheit

Was wird mit all dem Wissen im Internet passieren, wenn Menschen sich vielleicht irgendwann von den Algorithmen übermächtiger sozialer Netzwerke und künstlichen Intelligenzen überwacht und bedroht fühlen? Welche Lebensdauer wird ein solches Netz dann haben? Welche Chancen des Einflusses hat der Mensch dann? Wird das Netz älter werden, als das älteste Buch der Welt von 1145 oder die antiken Schriftrollen der Geschichte?

 

Und die Bücher in meinen Regalen? Vielleicht werden sie mit mir eines Tages gehen. Wer weiß? Und nein, ich habe sie nicht alle gelesen. Aber sie stehen dort, und ich kann sie jederzeit herausnehmen und anfangen zu lesen, ohne erst einen Rechner hochfahren oder ein Tablet starten zu müssen und an dunklen Tagen in ein kaltes und unnatürlich grelles Bildschirmlicht zu starren. Einfach eine Seite losschlagen und wissen, dass auch ein sehr alter, nicht bedrohlicher, fantasievoller und Kreativität fördernder Text unverändert dort steht. Auch morgen noch.