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Wespentaille

Wespentaille (Quelle: bz-berlin.de)

Wespentaille (Quelle: bz-berlin.de)

Neulich war die Frau eines bekannten Bordellbesitzers (kann man sie deswegen Puff-Mutti nennen?) in den Regenbogenmedien zu sehen.

Die dem Schönheitswahn verfallene Frau präsentierte sich in neuem Look. Die Ultrablondierung der Haare, das an den „Joker“ aus dem Film „Batman“ erinnernde, überschminkte Gesicht wie auch die zahllosen chirurgischen Gesichtsmanipulationen reichten offenbar nicht mehr aus, um dem Trend der dauerhaft jungen und immer Schöneren, dem augenblicklich so viele junge Mädchen und Frauen glauben hinterherlaufen zu müssen, noch auf dem Schritt folgen zu können. Wobei der Begriff der Schönheit hier schon zum Maskenhaften tendiert und eigentlich nichts mehr mit Natürlichkeit zutun hat. Auch die ballonagen Veränderungen ihrer Brüste sind mittlerweile Schnee von gestern.

Inzwischen hat sich Puff-Mutti von Puff-Vati getrennt. Aber dank so vieler überflüssiger Reality-Shows und Container-Plots, die vollgestopft sind mit nutzlosen Informationen, voyeuristischen Schmuddelgeschichten und Skandälchen, braucht sich die ehemalige Beziehungsmanagerin der besonderen Art um ihr weiteres Auskommen keine Gedanken machen. Und da sie offenbar leider nicht mit inneren Werten glänzen kann, wartet das entsprechend sabbernde Publikum schon auf die nun anstehenden Freizügigkeiten vor laufender Kamera. Getreu dem Motto: Titten gehen immer.

Doch nun hat sie ihrem angestrebten Schönheitsideal auch noch eine weitere fragwürdige Krone oben aufgesetzt. Jüngst ließ sie sich in einer weiteren Operation zwei Rippen entfernen, um der anvisierten Wespentaille und dem Aussehen von Barbi näher zu kommen. Ob sie ihren Ken damit je noch einmal treffen wird, bleibt offen. Für die Regenbogenpresse, die sich vom informativen Kot der Z-Promis ernährt, reicht’s allemal. Doch anders als bei der bekannten Pop-Queen Cher, die den gleichen Eingriff einst vornehmen ließ, werden ihre Rippen wohl nicht, wie die der Sängerin aus den USA, in einer Vitrine, einem Schrein ähnlich zur Anbetung für die Nachwelt, aufgebahrt und ausgestellt. Doch möglicherweise werden ihre dafür aber in einer Suppe landen. Jener Suppe der geballten wie nutzlosen und das Vormittagspublikum verblödenden Geschmacklosigkeiten, die uns Tag für Tag von den Regenbogenmedien aufs Neue eingebrockt wird.

Trotz der gut gemeinten Ratschläge vieler Freunde und fachärztlicher Bedenken, wegen der Gefahr lebensbedrohlich gequetschter Organe, hat sich die ehemalige Bordell-Mitbetreiberin dennoch zu diesem Eingriff hinreißen lassen und gab nun zum Trotz oder einfach auch nur aus purer Dummheit bekannt, dass ihre Schönheit ihr wichtiger sei, als ihr Leben.

Woraufhin sich nun alle, wie einst Bete Midler in „Big Business“ fragen: Ist sie nicht zum Sterben schön?

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