Der Goldesel

Goldesel (Fotoquelle: wirtschaftsblatt.at)

Goldesel (Fotoquelle: wirtschaftsblatt.at)

Einst wurde der Goldesel gefragt, ob er nicht beim Umzug helfen mag. All das Schleppen der schweren Möbel, Kisten und Bücher. Eine ideale Arbeit für einen Esel!? Doch der Goldesel musste leider ablehnen, war sein Rücken doch durch so viel schwere Arbeit schon arg geschunden worden. Gerne hätte er geholfen.

Da besann man sich der ursprünglichen Aufgabe eines Goldesels, das Scheißen des Geldes, und frug erneut, ob er nicht statt des Tragens all dieser schweren Dinge alternativ dafür die Kosten für eine fällige Jahresgebühr oder für ein teures Buch oder irgendeiner anderen Gabe übernehmen könne. Schließlich habe er sich ja so „unkollegial“ aus der Anfrage für die erst gedachte Aufgabe herausgestohlen. Aber eigentlich müsste doch jedem klar sein, dass die Tatsache, dass auch ein Goldesel hinten nur dann Geld geben kann, wenn vorne entsprechend zugeführt wird, den Mythos von der nie endenden Geldquelle schnell entzaubert. Daher lehnte der Goldesel zur großen Verwunderung und Enttäuschung der Fragenden abermals ab … Böser kleiner Goldesel.